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Futtererbsen: Proteinreiche Äsungspflanzen

Auf dem Wildacker überzeugt die Futtererbse (Pisum sativum) mit Proteingehalten zwischen 18 und 25 Prozent in der Trockenmasse durch hohe Erträge sehr eiweißreicher Nahrung. Besonders das Schalenwild, bei dem das Schwarzwild hervorzuheben ist, schätzt diese Äsung. Doch auch andere Wildarten nehmen die Erbsen sehr gerne auf. Somit kann ein Anbau der Futtererbse in der Nähe wildschadensanfälliger Flächen Schäl-, Verbiss-, oder Grünflächenschäden vorbeugen.

Produktinformationen: „Futtererbsen“

Die proteinreiche Futtererbse 'Livioletta' dient als hochwertige Äsungspflanze.

Die proteinreiche Futtererbse 'Livioletta' ist eine hochwertige Äsungspflanze.

AussaatzeitApril, Mai, Juni, Juli, August
Wuchshöhe150 cm
Saatgutmenge pro 1000 m² bei Reinsaat15 kg
NutzungsdauerEinjährig

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Schon gewusst?

Die ursprünglich aus Kleinasien stammende Erbse (Pisum sativum) ist eine proteinreiche Nutzpflanze, welche seit Jahrtausenden als Gemüse und als Futterpflanze in Mitteleuropa angebaut wird. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass sie mit einer Nutzungsgeschichte von ca. 10.000 Jahren eine der ältesten Nutzpflanzen überhaupt ist.

Standortansprüche: Erbsen bevorzugen humose und tiefgründige Böden mit neutralen pH-Werten

Auch wenn die Futtererbse verhältnismäßig anspruchslos ist und auf den meisten Böden gedeiht, so hat sie doch klare Präferenzen. Die Pflanze bevorzugt humose und tiefgründige Böden. Dabei beträgt der pH-Wert optimalerweise zwischen 6,0 und 7,0. Sofern der Erbse während der Keimung ausreichend Wasser zur Verfügung steht und der Untergrund bis 40-50 cm leicht durchwurzelbar ist, sind auch flachgründige Böden oder lehmige Sande für den Anbau geeignet. Auf Stauwasserböden hingegen können keine Futtererbsen angebaut werden.

Futtererbsen bevorzugen humose und tiefgründige Böden mit neutralen pH-Werten zwischen 6,0 und 7,0.

Futtererbsen bevorzugen humose und tiefgründige Böden.

Aussaat der Futtererbse: Nicht zu früh und nicht zu feucht

Das Saatbett sollte zum Zeitpunkt der Erbsen-Einsaat gut durchlüftet und nicht feucht sein, da sonst die Keimung verzögert, oder sogar gänzlich verhindert wird. Die Saattiefe beträgt auf mittelschweren Böden 4-6 Zentimeter und auf leichten Böden 6-8 Zentimeter. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass das Saatgut in jedem Falle vollkommen bedeckt ist, da dies sonst Fraßschäden durch Tauben provozieren kann, welche sehr gerne Erbsen annehmen. Zudem empfiehlt es sich, die Futtererbse in Kombination mit anderen Pflanzen, welche als Stützpflanzen dienen, anzubauen. Besonders gut eignet sich hierfür die Wildackermischung „Schwarzwild-Stammtisch“.

Achtung

Der Saatzeitpunkt sollte keinesfalls zu früh gewählt werden, da allzu niedrige Temperaturen die Infektion mit den so wichtigen Knöllchenbakterien hemmen. In Symbiose mit diesen Bakterien bindet die Erbse Stickstoff, weshalb sie auch als Bodenverbesserer gilt.

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