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Futterkohl: Beliebter Energielieferant im Winter

Der frostharte Futterkohl (Brassica oleracea) ist der Inbegriff der Winteräsung auf dem Wildacker. Insbesondere vom wiederkäuenden Schalenwild wird der eiweißreiche Kohl gerne beäst. Durch das Austreiben frischer Blätter im Folgejahr kann auch starker Verbiss wieder ausgeglichen werden. Der Furchenkohl ist mindestens zweijährig und überdauert, sofern er nicht restlos abgeäst wird, auch drei Jahre.

Produktinformationen "Futterkohl Furchenkohl"

Futterkohl Furchenkohl dient als Winteräsung und Deckung auf dem Wildacker.

Futterkohl Furchenkohl dient als Winteräsung und Deckung.

AussaatzeitMai, Juni, Juli
Wuchshöhe150 cm
Saatgutmenge pro 1000 m² bei Reinsaat0,5 kg
NutzungsdauerZweijährig

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Bitterstoffe verhindern frühen Verbiss

Im Sommer reichern sich in den Blättern Bitterstoffe, wie beispielsweise Senföl, an, welche während der warmen Monate verhindern, dass die Pflanze schon früh im Jahr verbissen wird. Diese Bitterstoffe werden nach den ersten Frösten abgebaut, woraufhin der Kohl sehr gerne vom Schalenwild beäst wird.

Bis zu zwei Meter hoher Kohl dient dem Wild als Deckung

Der Futterkohl kann bis zu zwei Meter hoch werden, wobei die Sprossachse einen Durchmesser von bis zu fünf Zentimetern aufweist. Die grünen, an der Blattrippe bisweilen leicht rosa gefärbten, Laubblätter erreichen eine Länge von 20 bis 40 Zentimetern sowie eine Dicke von 10 bis 15 Zentimetern. Durch seinen hohen Wuchs spendet der Kohl über das Schalenwild hinaus allen Wildarten Deckung und eignet sich somit auch für Niederwildreviere mit Rehwild und Hochwild als Wechselwild.

Der bis zu zwei Meter hohe Futterkohl Furchenkohl dient allen Wildarten als Deckung.

Der bis zu zwei Meter hohe Furchenkohl dient allen Wildarten als Deckung.

Standortansprüche: Futterkohl wächst in sonnigen und schattigen Lagen

Futterkohlanbau ist auf durchlässigen Böden mit einem pH-Wert zwischen 4,5 und 8 möglich.

Futterkohlanbau ist auf den meisten durchlässigen Böden möglich.

Die Pflanze gedeiht auf fast allen durchlässigen Böden mit einem pH-Wert zwischen 4,5 und 8. Zu Beginn der Wachstumsphase empfiehlt sich allerdings eine Unkrautbekämpfung, da der Futterkohl in dieser Phase noch relativ konkurrenzschwach ist. Sowohl schattige als auch sehr sonnige Lagen werden vom Kohl vertragen. Neben hohen Temperaturen sind, bei Gewöhnung, auch sehr niedrige Temperaturen bis -15 Grad Celsius kein Problem.

Schon gewusst?

Als „Nitratfänger“ eignet sich der Futterkohl auch hervorragend zur Gründüngung. Bei dieser Art der Düngung werden Pflanzenreste in den Boden eingearbeitet, um dort die Humusschicht zu festigen und der Nitratauswaschung vorzubeugen. Somit wird der nächsten Generation der Wildackerpflanzen eine Lebensgrundlage bereitet.

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