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Herbstrüben: Anspruchsloses Saftfutter auf dem Wildacker

Herbstrüben (Brassica rapa) dienen dem Schalenwild als Äsung. Dabei äsen Rot-, Reh-, Dam-, sowie Sikawild im Laufe des Herbstes die Blätter, wohingegen die saftigen Knollen im Winter sehr dankbar aufgenommen werden. Durch das Bereitstellen ein solchen Saftfutters kann dem Schälen von Waldbäumen zu einem gewissen Grad entgegengewirkt werden. Darüber hinaus bieten die Blätter der Herbstrüben dem Niederwild im Feld eine wertvolle Deckung vor Witterung und Fraßfeinden.

Produktinformationen: „Herbstrüben ‚Agressa’“

Herbstrüben 'Agressa' sind besonders widerstandsfähig gegen die Kohlhernie und frostresistent.

Herbstrüben ‚Agressa‘ sind besonders widerstandsfähig und frostresistent.

AussaatzeitMai, Juni, Juli, August
Wuchshöhe30-40 cm
Saatgutmenge pro 1000 m² bei Reinsaat0,5 kg
NutzungsdauerEinjährig
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Schon gewusst?

Im Mittelalter war diese alte Rübenform ein Grundnahrungsmittel, welches mittlerweile fast vollständig von der Kartoffel verdrängt wurde. Heutzutage dient sie in erster Linie als Futterpflanze und hat für den menschlichen Verzehr nur noch lokale, historisch gewachsene Bedeutung.

Standortansprüche: Nährstoffreiche, sandige und humose Böden

Herbstrüben keimen auf leichten bis mittelschweren Böden ab fünf Grad Celsius und nehmen bei Temperaturen zwischen 15-20 Grad Celsius sehr schnell an Masse zu. Auch wenn sich die Aussaat auf den allermeisten Kulturböden problemfrei gestaltet, gedeiht die Rübe besonders gut auf nährstoffreichen, sandigen und humosen Böden in halbschattigen oder sonnigen Lagen. Dabei beschatten die breiten und 50-60 Zentimeter langen Blätter den Boden und schützen ihn somit vor dem Austrocknen. Die Sorte ‚Agressa‘ ist zudem besonders widerstandsfähig gegen die Kohlhernie und sehr frostresistent.

Anbau von Herbstrüben gelingt am besten auf nährstoffreichen, sandigen und humosen Böden.

Herbstrüben gedeihen am besten auf nährstoffreichen, sandigen und humosen Böden.

 

Gründüngung mit Herbstrüben gegen Nährstoffauswaschung und Erosion

Des Weiteren sorgt die Herbstrübe für eine Auflockerung des Bodens für nachfolgende Wildackerpflanzen in den kommenden Jahren. Die Einarbeitung von organischem Material von Ackerpflanzen, welches nicht vom Wild aufgenommen wurde, in den Boden wird als Gründüngung bezeichnet. Da die Herbstrübe besonders viel Grünmasse produziert, ist sie für diese Verwendung hervorragend geeignet. Durch die Gründüngung mit der Herbstrübe wird die Humusbildung nachhaltig unterstützt sowie Erosion und Nährstoffauswaschung entgegengewirkt.

Empfehlung

Für die höchsten Erträge bei der Biomasseproduktion wird empfohlen, die Sämlinge beim Erreichen von ca. drei Zentimeter Höhe zu vereinzeln und nur die stärksten Pflanzen stehen zu lassen.

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