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Runkelrüben mit doppeltem Nutzen: Äsung für Schalenwild, Deckung für Niederwild

Auf dem Wildacker ist die Futterrübe ein energiereiches Saftfutter. Gerade im Winter wird sie von allen Schalenwildarten gerne angenommen. Somit bildet ein mit Rüben beschickter Wildacker einen wahren Wildmagneten in der äsungsarmen Zeit. Gerade der hohe Wassergehalt der Futterpflanze ist in der äsungsarmen Zeit ein wertvoller Faktor zur Verminderung von Wildschäden, da diese häufig von Wild produziert werden, welches auf der Suche nach verfügbarem Wasser ist. Im Sommer werden auch die Blätter gerne vom Schalenwild aufgenommen. Zudem profitiert auch das Niederwild von den Rüben, selbst wenn es sie nicht direkt beäst. Jedoch formen die dichten Blätter der Runkelrüben eine gute Deckung vor Fressfeinden.

Information

Die Pflanzen, welche nicht gefressen werden, dienen nach dem Verrotten als wertvolle Gründüngung für die nachfolgende Pflanzengeneration.

Produktinformationen: "Runkelrüben 'Eckdogelb'"

Runkelrüben, welche auch Futterrüben genannt werden, dienen auf dem Wildacker als energiereiches Saftfutter für das Schalenwild.

Runkelrüben, auch Futterrüben genannt, dienen auf dem Wildacker als energiereiches Saftfutter für das Schalenwild.

AussaatzeitMärz, April, Mai
Wuchshöhe50 cm
Saatgutmenge pro 1000 m² bei Reinsaat1 kg
NutzungsdauerEinjährig

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Schon gewusst?

Die Runkelrübe ist unter verschiedenen Namen bekannt, welche sich regional unterscheiden. Allgemein gebräuchlich ist schlicht der Name Futterrübe. Lange Zeit wurde zwischen Futter- und Speiserüben nicht unterschieden. Ein solcher Unterschied wird erst seit der Mitte des 18. Jahrhunderts gemacht.

Anbau von Runkelrüben – Nährstoffreiche Böden und sonnige Lagen bevorzugt

Für den Anbau der tief wurzelnden Runkelrüben empfiehlt es sich, den Boden zuvor aufzulockern.

Aufgrund der tiefen Wurzeln empfiehlt sich eine Auflockerung des Bodens vor dem Anbau von Runkelrüben.

Die Futterrübe gedeiht am besten auf nährstoffreichen Lehmböden über durchlässigem Untergrund, welche sich bevorzugt in einer sonnigen und trockenen Lage befinden sollten. Zudem sind eine starke Humusauflage und ein guter Kalkgehalt wichtig, um ein gutes Wachstum zu begünstigen. Da die Runkelrübe tief wurzelt, sollte der Boden vor dem Anbau aufgelockert werden. Nach erfolgter Lockerung, wird der Boden von den Rüben noch weiter gelockert. Davon profitieren jene Pflanzen, welche im kommenden Jahr auf die Rüben folgen.

Wichtig

Ein hoher Skelettanteil des Bodens sowie stark sandige Böden sind hingegen ungeeignet für den Anbau von Futterrüben.

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