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Sudangras: Futterpflanze und Deckungspflanze auf dem Wildacker

In Mitteleuropa wird Sudangras (Sorghum x drumondii oder auch Sorghum sudanese) häufig als Futterpflanze für Nutztiere angebaut. Des Weiteren findet es, aufgrund der schnellen Bildung von Biomasse, auch immer häufiger Verwendung in der Biogasindustrie. Auf dem Wildacker liefert das Sudangras mit seinen markgefüllten Stängeln wertvolle Deckung für alle wildlebenden Tiere. Aufgrund der Höhe, welche bis zu zwei Meter erreichen kann, finden selbst große Wildarten darin Unterschlupf.

Produktinformationen „Sudangras“

Sudangras 'Nutri Honey' bietet auch großen Wildarten Deckung.

Sudangras eignet sich hervorragend als Deckung auf dem Wildacker.

AussaatzeitMai, Juni, Juli
Wuchshöhe150-200 cm
Saatgutmenge pro 1000 m² bei Reinsaat2 kg
NutzungsdauerEinjährig
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Schon gewusst?

Das Sudangras ist auch unter dem Namen „Sorghum“ bekannt und zählt zu den Süßgräsern. Diese Pflanze ist als hybride Art eine Kreuzung aus der Mohrenhirse und Sorghum arundinaceum. Heimisch ist Sudangras im tropischen Westafrika, wo es entlang von Flussufern und Bewässerungskanälen wächst.

Bodenansprüche: Warme Standorte mit lockeren Böden bevorzugt

Aufgrund seiner tropischen Herkunft, ist Sudangras sehr trockenresistent und wärmeliebend. Daher eignet es sich besonders für Standorte mit sehr hohem Strahlungseinfluss. Auch sehr trockene Standorte mit schlechter Wasserversorgung stellen kein Problem dar. Jedoch ist Sudangras recht frostempfindlich und bricht unter Schneelast schnell in sich zusammen, weshalb Standorte mit starken Schneefällen für diese Einzelsaat ungeeignet sind. Ebenso sollten kalte, nasse und schwere Böden für den Anbau gemieden werden.

Das wärmeliebende und trockenresistente Sudangras gedeiht auch bei schlechter Wasserversorgung.

Eine schlechte Wasserversorgung stellt für das wärmeliebende und trockenresistente Sudangras kein Problem dar.

Hinsichtlich der Nährstoffversorgung des Bodens stellt Sorghum sudanese keine besonderen Ansprüche. Zu beachten gilt allerdings, dass der Boden locker genug ist, um gut durchwurzelbar zu sein, da diese sehr hoch wachsende Pflanze ein kräftiges Wurzelsystem ausbilden muss, um ausreichend gestützt zu werden.

Nährstoffverlust für Folgefrucht möglich

Da Sudangras über ein hohes Nährstoffaneignungsvermögen verfügt, ist je nach Bodengüte und Versorgungsstufe mit Nährstoffverlusten für die Folgefrucht zu rechnen, welche anschließend mit Dünger wieder ausgeglichen werden müssen.

Aussaat von Sudangras: Bodentemperatur und Setztiefe beachten

Mit der Aussaat sollte aufgrund der Wärmeansprüche von Sorghum nicht vor Ende der Fröste, jedoch auf keinen Fall zu spät im Jahr begonnen werden. Dabei sollte die Bodentemperatur 12 Grad Celsius erreichen und die Setztiefe zwei bis drei Zentimeter betragen. Optimalerweise ist das Saatbett von feinkrümeliger Beschaffenheit.

Aussaat mithilfe einer Lochscheibe

Sofern unter Einsatz einer Lochscheibe ausgesät wird, kann häufig die für Zuckerrübenpillen passende Scheibe Verwendung finden.

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