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Süßlupinen dienen als eiweißreiches Wildfutter

Eiweißreiche Süßlupinen sind bestens als Wildäsung geeignet

Die bitterstoffarme Süßlupine, auch blaue Lupine genannt, zählt, ebenso wie Bohnen und Erbsen, zu den Leguminosen. Aufgrund ihres hohen Eiweißgehaltes eignen sich diese Lupinen hervorragend als Wildäsung. Mit Werten von bis zu 40 Prozent liegt ihr Eiweißgehalt gleichauf mit dem von Sojabohnen. Eine Vielzahl von Wildarten wird von den Süßlupinen angezogen, wobei unterschiedlichste Teile der Pflanze bevorzugt werden. Das Federwild beispielsweise präferiert die Kerne der, wohingegen das Rotwild die oberen bis mittleren Teile des Stängels verbeißen. Auch bei Insekten auf der Suche nach Nektar steht die Süßlupine hoch im Kurs.

Schon gewusst?

Die Lupine ist seit der Antike als Speisepflanze im Mittelmeerraum bekannt. Auch die Ägypter bauten diese Pflanze bereits vor über 2000 Jahren neben Getreide an. Ursprüngliche Lupinen haben einen sehr hohen Anteil an bitteren und unbekömmlichen Inhaltsstoffen, den Alkaloiden. Früher mussten diese durch mehrmaliges Waschen in Meerwasser entfernt werden. Durch gezielte Zucht ist diese aufwendige Prozedur heutzutage nicht mehr notwendig. Moderne Lupinen haben einen sehr viel geringeren Alkaloidgehalt und werden daher ‚Süßlupinen‘ genannt.

Produktinformationen „Süßlupine“

Süßlupinen eignen sich bestens als Pionierpflanzen auf dem Wildacker

Bitterstoffarme Süßlupinen dienen als eiweißreiches Wildfutter

AussaatzeitApril, Mai, Juni, Juli, August
Wuchshöhe120 cm
Saatgutmenge pro 1000 m² bei Reinsaat20 kg
NutzungsdauerEinjährig
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Die Süßlupine: Als Pionierpflanze geeignete, wertvolle Wildackerpflanze

Auch in ökologischer Hinsicht ist die Süßlupine eine wertvolle Wildackerpflanze. In Symbiose mit Knöllchenbakterien fixiert sie bis zu 100 Kilogramm Stickstoff pro Hektar und darf somit als Bodenverbesserer gelten. Des Weiteren durchdringen diese Lupinen mit ihren kräftigen Pfahlwurzeln, welche bis zu 1,5 Meter Länge erreichen können, auch stark verdichtete Böden und erhöhen somit die Durchwurzelbarkeit des Bodens für Folgekulturen. Dementsprechend ist die Süßlupine bestens als Pionierpflanze geeignet.

Achtung

In Bezug auf den ökologischen Wert darf die hier angebotene Süßlupine allerdings nicht mit der ursprünglichen Bitterlupine verwechselt werden, welche in Bezug auf Ökologie und Naturschutz als problematisch anzusehen ist.

 

Anspruchslose Süßlupinen benötigen keine Düngung

Gelbe Lupinen sind deutlich kalkempfindlicher als blaue Lupinen

Gelbe Lupinen sind deutlich kalkempfindlicher als blaue Lupinen

Da die Süßlupine mit ihren kräftigen Wurzeln auch schwer zugängliche Nährstoffe zu erreichen vermag, ist sie bei der Standortwahl recht anspruchslos. Dementsprechend erübrigt sich im Regelfall die Düngung. Diese blauen Lupinen bevorzugen leichte und mittlere Böden und sind nicht so kalkempfindlich wie gelbe Lupinen. In Bezug auf den pH-Wert des Bodens ist die Süßlupine verhältnismäßig flexibel und eignet sich für Standorte mit einem pH-Wert zwischen 5,0 und 6,8.

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