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Wie kann man Rehkitze vor dem Ausmähen schützen?

Immer wieder kommt es bei Mäharbeiten auf Wiesen dazu, dass schutzsuchende Rehkitze verletzt und getötet werden. Laut Tierrechtsorganisationen fallen jährlich in Deutschland rund 100.000 Rehe den Maschinen zum Opfer. Dabei gibt es einfache Möglichkeiten, die Tiere von dem Gebiet fernzuhalten.

Ausmähen von Rehkitzen: Ursache und Lösungen

Die Jungtiere der Rehe verfügen über einen sogenannten „Drückinstinkt“, der dazu führt, dass sie bei Gefahr auf ihre Tarnung vertrauen und bewegungslos am Boden verharren, statt zu fliehen. Somit muss der Mensch sich seiner Verantwortung gegenüber der Natur bewusst werden und dort handeln, wo es den Tieren selbst nicht möglich ist.

Beispielsweise bestätigte ein rechtskräftiges Urteil des Amtsgerichts Biedenkopf 2010, dass Landwirte dazu verpflichtet sind, den zuständigen Jäger über eine Mahd zu informieren. Darüber hinaus gibt es zahlreiche tiergerechte und kostengünstige Wege, dem Unglück vorzubeugen:

  • flatternde Bänder
  • Duftzäune
  • Einsatz von Hunden
  • moderne Infrarotsensoren („Wildretter“)
  • Wildackermischungen
Unsere Wildschutzmischung WSM 3® bietet nicht nur Rehkitzen ausreichend Schutz.

Unsere Wildschutzmischung WSM 3® bietet nicht nur Rehkitzen ausreichend Schutz.

Wildschutzmischung WSM 3®: Ganzjährige Deckung nicht nur für Rehkitze

Unsere Wildschutzmischung WSM 3® wird vom Landesjagdverband NRW in Rheinberg (Kreis Wesel) als sicherste mehrjährige Wildackermischung empfohlen. Der WSM 3® ist es zu verdanken, dass seit 1998 trotz des hohen Grünlandanteils keine Rehkitze mehr im Revier Rheinberg ausgemäht wurden, da die Wildschutzmischung den Tieren eine optimale Deckungsalternative bot.

Vom natürlichen Rohrglanzgrasvorkommen im Naturschutzgebiet des Lehr- und Forschungsreviers inspiriert, wurden der Mischung nach vielen Praxisversuchen zusätzlich zum Rohrglanzgras Komponenten hinzugefügt, die bereits in den ersten zwei Jahren für ausreichende Deckung sorgen. Doch nicht nur Rehkitze profitieren von der Wildschutzmischung WSM 3®: Ab dem dritten Standjahr bietet sie eine Ganzjahresdeckung sowohl für die Kälber von Dam- und Rotwild als auch für Hasen, Kaninchen, Fasane, Waldschnepfen, Sumpfohreulen, Zaunkönige, Rohrsänger, Zwergmäuse, Igel, Erdkröten und viele weitere Tierarten.

Bis zu 1,50 m hohe Pflanzen sorgen für Schutz und Vielfalt

Die gern beäste Mischung erreicht im ersten Anbaujahr eine Wuchshöhe von bis zu 0,75 m, im zweiten Sommer beträgt die Höhe 1,25 m, im zweiten Winter wieder 0,75 m. Im dritten Jahr sind die Pflanzen schließlich 1,50 m hoch. Darüber hinaus behält das Rohrglanzgras, im Gegensatz zum Topinambur oder Riesenschilfgras, auch um Winter seine Blätter, was zusätzlichen Schutz bietet.

Zwar beinhaltet die Wildschutzmischung WSM 3® nicht das reichhaltige Nahrungsangebot, welches andere Wildackermischungen bieten, doch für die Dauerdeckung von Rehkitzen und anderen Tierarten gibt es keine bessere Alternative. Somit kann dank der Mischung nicht nur der Tod von Rehkitzen verhindert, sondern zugleich ein vielfältiger Lebensraum für zahlreiche Tiere erzeugt und die Landschaft insgesamt aufgewertet werden.

Tipp: Unsere Wildschutzmischung WSM 3® kann jederzeit in unserem Onlineshop bestellt werden.

Zur Wildschutzmischung WMS 3® im Shop

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