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Damschaufler auf Waldwiese

Leguminosenmischung: Hohe Lockwirkung zum Schutz gegen Wildschäden und Kohlhernie

Die Leguminosenmischung ist eine mehrjährige Wildackermischung und die ideale Lockäsung für Rot-, Reh- und Schwarzwild. Sie verfügt über ein ausgewogenes Verhältnis von Kleearten und Eiweißleguminosen und übt eine große Anziehungskraft auf das Wild aus. Auf diese Weise kann die Wildackermischung helfen, die Wildschäden durch das Schalenwild an land- und forstwirtschaftlichen Kulturen zu vermeiden. Darüber hinaus ist die Leguminosenmischung eine sogenannte Gesundungsmischung, da durch den Verzicht auf Kreuzblütler (zum Beispiel Raps, Rüben, Rübsen, Kohl, Senf und Ölrettich) einer Kohlhernie vorgebeugt wird.

Tipp: Wir empfehlen den Gesundungsanbau alle drei Jahre. Ideale Ergänzungen sind unsere Schwarzwild-Ablenkungsmischung, unser Schwarzwild-Stammtisch sowie unsere Reh- und Hasengartenmischung.

Komponenten der Leguminosenmischung: Von Ackerbohnen bis Winterwicken

Die Leguminosenmischung verwandelt insbesondere sonnige Schneisenränder in attraktive Äsungsflächen. Ihr ausgeprägter Anteil an wohlschmeckendem Klee sorgt auch in den Folgejahren für eine hohe Lockwirkung. Die Wildackermischung setzt sich zwar aus vergleichsweise wenigen Komponenten zusammen, steht aber anderen Saatgutmischungen qualitativ in Nichts nach:

Tipps für die richtige Aussaatzeit und Aussaatmenge

Die Aussaatzeit der Leguminosenmischung ist von Ende April bis Juli. Nachdem das Saatgut in einer Menge von 80 kg/ha etwa 2 bis 3 cm tief in den Boden gesät wurde, benötigen die Pflanzen ca. 7 bis 21 Tage zum Keimen. Sie wachsen mehrjährig und erreichen eine Wuchshöhe von bis zu 1,25 m.

Hinweis: Die hohe Aussaatstärke von 80 kg/ha ist auf die großen und schweren Saatkörner von Ackerbohne, Lupine, Futtererbse und Seradella zurückzuführen.

Eine Mahd ist besonders in den Folgejahren empfehlenswert

Bei einer Frühjahrsaussaat kann die Leguminosenmischung bereits im ersten Jahr – im Juli oder August – gemäht oder geschlegelt bzw. gemulcht werden. Auch in den Folgejahren ist eine Mahd oder das Mulchen ratsam, da hierdurch der Kleeanteil erhalten und sein Wachstum gefördert wird.

Tipp: Wir empfehlen die Maschinensaat. Um eine Quetschung durch die Saaträder zu vermeiden, sollten die Klappen auf Ackerbohne eingestellt werden. Bei einer Handsaat ist das Saatgut tief in den Boden einzuarbeiten, da es sonst von den Vögeln gefressen wird.

Übrigens: Sie können die Leguminosenmischung bei Bedarf direkt in unserem Onlineshop bestellen!

Zur Leguminosenmischung im Shop

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